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Fahrradkauf: Genau informieren und beraten lassen

Fahrradkauf: Genau informieren und beraten lassen


•  TÜV Rheinland: Verwendungszweck bestimmt Modellauswahl

•  Auf das GS-Zeichen achten

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Köln (ots) - 24.08.2012 - Cityrad, Mountainbike, Renn- oder Trekkingrad - Fahrradmodelle gibt es en masse, auch jenseits der trendigen Pedelecs und Elektroräder. Doch welches ist für wen sinnvoll? "Jeder Typ Fahrrad hat seine Existenzberechtigung. Wichtig ist herauszufinden, wofür ich es benutzen möchte und sich dann genau zu informieren. 


Will ich mit dem Rad zum nächsten Spielplatz oder gleich um die ganze Welt fahren?", stellt Ralf Arndt, Fahrradexperte von TÜV Rheinland, scherzhaft fest. Bei Freizeitradlern, die nur kurze Wege zurücklegen, stehen Cityräder hoch im Kurs. Der aufrechte Sitz erlaubt einen guten Überblick im Stadtverkehr. 


Für längere Radtouren mit Gepäck ist es allerdings nicht das optimale Fortbewegungsmittel. "Die aufrechte Sitzhaltung und der damit verbundene hohe Luftwiderstand verhindern, dass der Fahrer kraftvoll und flott in die Pedale treten kann", so Arndt.

Sprichwörtlich fährt es sich über Stock und Stein besser mit robusten, breitreifigen Mountainbikes. Sie sorgen mit ihrem groben Profil für einen sicheren Halt im Gelände und auf geschotterten Radwegen. 


Eine beliebte Alternative, aber nicht optimal für Fahrten auf schmierigem Terrain sind Trekkingräder. Dank ihrer Ausstattung mit Schutzblech, Lichtanlage und Gepäckträger bieten sie jedoch mehr Fahrkomfort als die Mountainbikes. Schnittige Rennräder wiederum zeichnen sich durch dünne Reifen aus und sind eher spartanisch ausgestattet, aber ermöglichen sportliches und schnelles Fahren. "Unabhängig vom Radtyp sind gute Bremsen ein Muss", sagt Ralf Arndt. In der Stadt reichen Felgen- oder Rücktrittbremsen. 


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Bei der TÜV Rheinland Fahrradprüfung wird unter anderem die Funktion und Dauerhaltbarkeit, das Handling und die Verarbeitungsqualität oder das Korrosionsverhalten von Fahrrädern, Pedelecs und Zubehör nach den nationalen und internationalen Standards getestet. 

Foto: TÜV Rheinland.  Quellenangabe: "obs/TÜV Rheinland AG".


Für sportliche Fahrer werden spezielle Felgen- oder Scheibenbremsen angeboten. Wer beim Kauf auf Nummer Sicher gehen möchte, achtet auf das GS-Zeichen für geprüfte Sicherheit, das auch von TÜV Rheinland vergeben wird.


Ebenso wichtig für die Verkehrssicherheit des Rades ist eine gute Beleuchtung. Nabendynamos garantieren eine leichte Handhabung und vollen Einsatz - auch bei Nässe. Außerdem sollte das Rad zu den Körpermaßen des Fahrers passen. Entscheidend dafür ist die Rahmenhöhe. 


Eine Probefahrt zeigt, ob sich der Fahrradbesitzer in spe auf dem Velo seiner Wahl wohlfühlt. Denn das ist das Wichtigste, um nach dem Kauf zufrieden in die Gänge zu kommen. "Generell gilt: Je häufiger das Rad genutzt wird, desto höher der Qualitätsanspruch und in der Regel auch der Preis. Aber auch Räder vom Discounter sind nicht zu verachten. Hier wird oftmals aber nur eine Rahmenhöhe angeboten", so Ralf Arndt.


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