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VERSICHERUNGS – TIPPS FÜR HAUSBESITZER AUS AKTUELLEM ANLASS


Bitte nehmen Sie sich die Zeit, die nachstehenden Informationen genau zu lesen, es geht um Ihre persönlichen Risiken und Planungen.


1. Risikolebensversicherung

Zur Existenzsicherung sollten Haus-oder Wohnungskäufer in jedem Fall eine Risikolebensversicherung unter Dach und Fach bringen. Familien mit Kindern sollten diesen Todesfallschutz für beide Elternteile vereinbaren, selbst wenn es bloß einen Verdiener gibt. Stirbt der nicht berufstätige Gatte, ist so wenigstens hinreichend Geld vorhanden, damit der Hauptverdiener für eine Unterstützung der Kinder bezahlen kann.


Die Höhe des Versicherungsschutzes für den Hauptverdiener sollte so ausgewählt werden, dass nicht bloß die Hypothek abgetragen werden kann, sondern der Hinterbliebene nicht zuletzt lange genug monetär abgesichert ist, um die Kinder eine Zeitlang allein zu betreuen und sich in Ruhe auf die Rückkehr in das Erwerbsleben vorzubereiten.


Als Schätzmethode gilt: es sollte pro Hinterbliebenem ein Jahresnettogehalt abgesichert werden. Ganz preisgünstig ist dieser Schutz allerdings nicht: damit die Angehörigen im Sterbefall einen Betrag von 300.000 Euro bekommen, muss ein 40-jähriger Nichtraucher für eine Risikolebensversicherung mit 20 Jahren Laufzeit pro Monat mit circa 30 bis 35 Euro kalkulieren.


2. Invaliditätsversicherung für Kinder

Darüber hinaus sollten Erziehungsberechtigte für jedes Kind eine Invaliditätsversicherung abschließen. Die bis zu 600 Euro pro Jahr und Versicherten kostenden Policen sind besonders dann angemessen, wenn beide Elternteile arbeiten.


Ist ein Kind auf dauerhafte Pflege angewiesen, wird wenigstens ein Lebensgefährte seine Arbeit beenden müssen. Das mag die Finanzierung der Immobilie zum Kippen bringen. 

Die Versicherungspolice soll so gewählt werden, dass das Kind bei dauerhafter Beeinträchtigung nicht bloß eine ausreichende monatliche Pension bis zum Lebensende bekommt, sondern darüber hinaus auch eine einmalige Summe von wenigstens 30.000 Euro ausgezahlt bekommt. Auf diese Weise sind die Kosten für einen behindertengerechten Umbau im Heim gedeckt.


3. Berufsunfähigkeitsversicherung

Weiters sollte für jeden Verdiener eine Berufsunfähigkeitsversicherung abgeschlossen werden. Diese springt mit einer monatlichen Rentenzahlung ein, falls auf Grund einer Erkrankung oder dauerhafter Körperbehinderung der bisherige Beruf nicht mehr ausgeübt werden kann. Sinnvoll sind gleichwohl nur Policen ohne sogenannte „abstrakte Verweisklausel“.


Andernfalls mag die Versicherung die Zahlung mit dem Hinweis verwehren, dass der Versicherte theoretisch in einem anderen Berufsfeld nach wie vor arbeitsfähig ist, unabhängig davon, ob er jemals eine anderweitige Arbeit finden mag oder nicht.


Um vor Fallstricken im Kleingedruckten solcher Policen gesichert zu sein, sollte vor Unterzeichnung von der Versicherungsgesellschaft oder ihrem Agenten eine schriftliche Bestätigung eingeholt werden, dass dieser Kontrakt keine Verweisklausel jedweder Art enthält. Um im Fall der Berufsunfähigkeit eine monatliche Rente von 2.000 Euro bis zum 63. Lebensjahr zu erhalten, muss beispielsweise ein 40-jähriger Berufstätiger einen Jahresbeitrag von ca. 760 Euro zahlen.


4. Deutsches Eigenheim - Bei falscher Versicherung erhebliche persönliche Risiken

Bei der Absicherung der wichtigsten Kapitalanlage ihres Lebens sind erstaunlich viele Grundeigentümer risikoaffin wie im Spielsalon: gemäß der jüngsten Statistik des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) haben nur 80 Prozent der Hausbesitzer im Land ihre Liegenschaft mit einer Wohngebäudepolice gesichert.


Und sogar lediglich 30 Prozent haben ihre Häuser gegen Elementarschäden versichert. Ein gefährliches Spiel nicht nur mit dem Feuer! Denn ebendiese Versicherungslücken können Hauseigentümer in den Bankrott treiben.

Aus Sorge vor Inflation wurden im vergangegen Jahr 10 % mehr Liegenschaften verkauft. Und der Trend setzt sich fort.

Jeder fünfte Eigentümer ist nicht abgesichert, wenn sein Heim durch Feuer, Hagel, Sturm oder berstende Wasserleitungen ramponiert wird. Im Schadensfall steht die Familie allein da. Das kann den Ruin einer Existenz bedeuten.


Nicht zu verstehen ist, daß, wie erwähnt, gegen Gefahren durch Naturgewalten sogar nur 30 Prozent der Immobilien - Eigner zusätzlich eine Elementarschadenversicherung abgeschlossen haben. Indes deckt lediglich diese Versicherungspolice die Schäden ab, die Starkregen, Schneedruck, Hochwasser, Erdrutsche und schlimmstenfalls Erdbeben anrichten.


Ferner ist eine Wohngebäudeversicherung mit Elementarschadenschutz nicht einmal außergewöhnlich teuer. Um ein Eigenheim mit 150 qm Wohnfläche so zu versichern, dass es bei einem Totalverlust in Gänze nach den aktuellen Baustandards neu errichtet wird, verlangt der preiswerteste Anbieter in Dresden nur 113 Euro im Jahr.


Für ein gleichartig großes Haus in Köln beträgt der niedrigste Jahresbeitrag ohne Selbstbehalt 199 Euro. Die Höhe der jeweiligen Unkosten hängt vom örtlichen Preisgefüge der Bauunternehmen ab.

Achtung: in Hochwasser-Zonen sind Immobilien keinesfalls versicherbar, und wenn, zu nicht bezahlbaren Prämien. So bieten Assekuranzen in ausgesprochen hochwassergefährdeten Regionen eine Elementarschadenschutzpolice entweder überhaupt nicht oder bloß gegen eine hohe Eigenbeteiligung an. Betroffen sind davon aber bloß ungefähr ein Prozent aller Immobilien in der Bundesrepublik Deutschland. Somit: Finger weg von Häusern in solchen Zonen.


Ob ein Heim gegen Flut versicherbar ist, lässt sich mit einem Anruf bei einer Versicherung feststellen. Die Assekuranzen haben ganz Deutschland im Zonierungssystem für Überschwemmung, Rückstau und Starkregen (ZÜRS) katalogisiert. Auf keinen Fall oder bloß mit hoher Selbstbeteiligung versicherbar sind allein Immobilien in der ZÜRS-Zone IV. Hier droht zufolge Statistik einmal innerhalb zehn Jahren eine Überflutung.


Bereits in der ZÜRS-Zone III, in der es im Durchschnittswert einmal binnen 50 Jahren zu einer Überflutung kommt, ist es demgegenüber kein Problem, eine Elementarschadenpolice abzuschließen. Jener dafür fällige Aufschlag fällt jedoch von Versicherung zu Versicherung stark verschieden aus. Bei einigen Versicherungen verteuert sich die Police demzufolge bloß im unteren zweistelligen Prozentbereich, andere erheben Aufschläge von mehr als 200 Prozent.


Dennoch sind auch eine Vielzahl Besitzer, die Wohngebäudeversicherungen mit Elementarschadenschutz abgeschlossen haben, nicht genügend geschützt.


Eine Vielzahl Eigentümer sind unterversichert. Denn der Wert ihrer Häuser ist mit den Jahren mittels An- und Ausbauten sowie Modernisierungen gestiegen. Ergo wird in aller Regel übersehen, die Verträge entsprechend anzupassend. Jegliche Veränderungen, die den Wert der Immobilie steigern, sollten mit der Versicherung besprochen werden, damit selbige die Versicherungspolice berichtigt.


Um sich vor Regressansprüchen zu sichern, falls ein Ast auf das Nachbarhaus fällt oder ein Passant in der Winterzeit auf dem Trottoir vor dem Bungalow ausrutscht und sich verletzt, sollten Besitzer obendrein eine Privathaftpflichtversicherung abschließen, die ungefähr 70 Euro im Jahr kostet.


Von einer Verpflichtung zur Schneeräumung entbindet die Police zwar nicht, die Versicherungsgesellschaft springt immerhin zumindest ein, wenn jemand zu spät den Gehweg räumt, weil der Wecker nicht geklingelt hat oder der beauftragte Räumdienst nicht zeitgerecht gekommen ist.


Wird das Heim mit Öl beheizt, sollte darüber hinaus eine Gewässerschadenhaftpflichtversicherung abgeschlossen werden. Diese kostet nur wenige Euro im Jahr, deckt aber die oft enorm hohen Schäden, die bei einer Beschädigung des Öltanks entstehen.


5. Hausbau

Wer baut, sollte sich über eine lediglich wenige Euro teure Bauherrenhaftpflichtversicherung gegen Schäden absichern, die bei den Bauarbeiten angerichtet werden können. Die Versicherung springt zum Beispiel dann ein, sobald ein Wasserrohr ramponiert wird.



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