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Gesundheitsreform 2011

Gesundheitsreform 2011 - Die Änderungen der Bundesregierung in Bezug auf die Gesundheitsreform gelten ab dem 1. Januar 2011. Die meisten dieser Änderungen betreffen die gesetzliche Krankenversicherung. Dennoch gibt es auch für die Private Krankenversicherung neue Regeln. 

Herabsetzung der Pflichtversicherungsgrenze und Verkürzung der Wartefrist
So konnten gesetzlich Versicherte bislang nur dann in die Private Krankenversicherung wechseln, wenn sie mindestens drei Jahre in der GKV pflichtversichert waren. Die sogenannte Wechselfrist beträgt ab 2011 nun nur noch ein Jahr. Damit haben alle Versicherten, welche die Pflichtversicherungsgrenze in Höhe von 49.500 Euro (ab 2011) überschritten haben, bereits nach einem Jahr die Möglichkeit, in eine Private Krankenversicherung zu wechseln. 

Eine zusätzliche Änderung, von der die Privaten Krankenversicherungen profitieren, ist ebenfalls geplant. Demnach sollen sich die Wahltarife der gesetzlichen Krankenkassen sehr viel deutlicher von den Zusatztarifen der Privaten Krankenversicherungen unterscheiden. So sollen die Wahlversicherungen ebenso wie die Zusatzversicherungen ausschließlich im Bereich der PKV liegen. 

Verbesserung der Wahlfreiheit
Mit diesen Änderungen wird die Wahlfreiheit der Arbeitnehmer verstärkt. Der Wechsel in eine Private Krankenversicherung ist durch die Verkürzung der Wechselfrist leichter und der Wettbewerb zwischen der GKV und der PKV wird verstärkt. Das kommt den Versicherten zugute, insbesondere deshalb, weil auch die Trennung zwischen Basistarifen, Zusatztarifen und Wahltarifen deutlich sichtbar sein wird. 

So kann jeder Versicherte für sich selbst entscheiden, welche Leistungen einer Krankenversicherung er in Anspruch nehmen will oder muss. Zudem kann sich der stärkere Wettbewerb zwischen der GKV und PKV auch günstig auf die Preise auswirken. In der Regel führt ein verstärkter Wettbewerb zu fallenden Preisen. Denkbar wären aber auch deutlich mehr Leistungen zu den bisherigen Preisen. Die neuen Änderungen kommen demnach in erster Linie den Verbrauchern entgegen. 

Änderungen bei der gesetzlichen Krankenversicherung
Negative Änderungen betreffen die Beitragssätze der gesetzlichen Krankenversicherungen. Ab dem 1. Januar 2011 steigen diese auf 15,5 Prozent, werden jedoch künftig nicht weiter erhöht. Die 1 Prozent-Begrenzung der Zusatzbeiträge fällt ebenfalls weg, da die gesetzlichen Krankenkassen höhere Ausgaben auffangen können müssen. Ab einem Zusatzbeitrag von 2 Prozent soll der Sozialausgleich erfolgen. 

Da die Beitragssätze jedoch Anfang 2011 sehr stark ansteigen, werden die Zusatzbeiträge vermutlich je nach gesetzlicher Krankenkasse gleich bleiben bzw. gar nicht erhoben. Die Private Krankenversicherung wird attraktiver und kann deutlich leichter neue Kunden gewinnen. Eine große Wechselbereitschaft ist zu erwarten. 


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